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Tagung: Europa im Umbruch - Geopolitische Leitbilder und Diskurse

 

Im Zentrum des ersten Tagungsteils steht das aktuelle Thema "Europa" aus der Perspektive einer Kritischen Geopolitik. Seit der Grundsatzrede des  Außenministers Fischer im Mai dieses Jahres zur "Finalität" Europas reißen - beflügelt durch die aktuelle Transformation auf dem Balkan - die geopolitischen Spekulationen über die Gestalt des "Neuen Hauses Europa" und der Europäischen Union nicht mehr ab. Ziel des "Europa-Forums" auf der Tagung ist es, die argumentative Vielfalt und den strategischen Charakter der geopolitischen Diskurse um Gestalt und Grenzen Europas und der EU zu diskutieren. Dazu sind Referenten aus dem Aussenministerium, den Politikwissenschaften und der Politischen Geographie eingeladen. Im Zentrum steht nicht die Suche nach "den richtigen" Grenzen für Europa, sondern - im Sinne des Forschungsprogrammes der "Critical Geopolitics" - eine kritische Durchleuchtung (Dekonstruktion) des Einsatzes geopolitischer und geographischer Diskurse, Sprachspiele und Repräsentationen in der politischen Auseinandersetzung um die Neuordnung Europas und der EU im neuen Jahrtausend.


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Europa im Umbruch – Geopolitische Leitbilder und Diskurse

Freitag, 26. Januar (14.00 – 19.00 Uhr)

·         The Meaning of Europe – Geopolitical Representations of Past and Present
(Michael Heffernan, Department of Geography, University of Nottingham, UK)

·         Gesamteuropäisches Staatensystem und die Grenzen der Erweiterungsfähigkeit
(Joscha Schmierer, Mitarbeiter des Planungsstabes des Auswärtigen Amtes)

* * *   Kaffeepause   * * *

·         Entgrenzung und Europas Grenzen. Das europäische Integrationsprojekt im Kontext des globalen Strukturwandels
(Matthias Albert, Institut für Politikwissenschaften, Universität Darmstadt)

·         Europäische Neuordnung im Rahmen der Regulationstheorie: Re-Scaling von Staatlichkeit und europäischer Wettbewerbsstaat
(Susanne Heeg, Geographisches Institut, Universität Hamburg)

 

Quo Vadis Politische Geographie?!

Diskussionen um die Konzeption und zukünftige Zusammenarbeit des Arbeitskreises

 

Samstag, 27. Januar (9.00 – 13.00)

·         Wie politisch ist die Politische Geographie? – Impulsreferate und Diskussion um die normative Basis politisch-geographischer Forschungsarbeiten
(Bernd Belina, Bremen und Anke Strüver, Nijmegen)

* * *   Pause mit Kaffee und Kuchen  * * *

·         Welches „Arbeitsprogramm“ gibt sich der Arbeitskreis? – Themenfelder einer zukünftigen Forschungszusammenarbeit in der Politischen Geographie

·         Organisation von gemeinsamen Tagungen und Konferenzen: (Fachsitzung auf dem Geographentag in Leipzig, Durchführung einer international ausgerichteten Tagung etc.)  

 

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   AK Politische Geographie