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Tagung:Konzepte um "Macht und Raum" in Politischer Geographie und den Internationalen Beziehungen

24.-25. Januar 2003 am
Institut für Geographie der WWU Münster


Veranstalter: AK Politische Geographie und Lehrstuhl für Politische Wissenschaft II (Universität Mannheim)

 

In Politikwissenschaft und Politischer Geographie haben seit Ende der 1980er Jahre Prozesse wie Globalisierung, Entgrenzung und Denationalisierung, die neue Rolle sub- und transnationaler Akteure (z. B. NGOs, TBOs, transnationale Wirtschaftsunternehmen, neue soziale Bewegungen) und veränderte, semiformelle Formen der Steuerung raumbezogener politischer Prozesse und Konflikte (z. B. Governance) eine Vielzahl neuer Forschungsfragen aufgeworfen. Dabei gewinnen insbesondere Aspekte wie die territoriale Verfasstheit politischer Prozesse und die Rolle der symbolischen Verkoppelung von Raum und Ethnizität, Religion und Kultur zunehmend an Bedeutung. Sie spielen für die Transformation der Gesellschaft von der lokalen bis zur globalen Maßstabsebene eine zentrale Rolle - von Betretungsverboten und Gated Communities bis zur neuen internationalen Geopolitik und ihren Leitbildern.


Programm

Freitag, 24. Januar 2003

14:00-14:30
Manuela Spindler, Paul Reuber & Günter Wolkersdorfer:
Einführung in die Tagung

14:30-15:15
Katrin Radtke & Klaus Schlichte, Berlin:
Gewalt in der Weltgesellschaft - moralische Ökonomien und räumliche Ordnungen

15:15-16:00
Dietrich Soyez & Ralf Bläser, Köln:
Arming Bankwatch NGOs with Knowledge: Kapazitätsaufbau im institutionellen Dickicht von Washington, D.C.

16:45-17:30
Manuela Spindler, Mannheim:
Globale Räume, regionale Räume: "Neuer Regionalismus und die Macht von "Big Business"

17:30-18:15
Oliver Kramsch, Nijmegen & Wolfgang Zierhofer, Basel
Unpack Politics! Towards a Non-Container-Based Cosmo-Politics

18:15-19:00
Marc Redepenning, Leipzig:
"Banaler Nationalismus" als raumbezogene Semantik?

ab 20:00
Reservierung eines Tisches bei einem zentral gelegenen Italiener
Mocca d'Or, Rothenburg 14-16, Tel.: 0251/4828591

[Top]

Samstag, 25. Januar 2003

9:00-9:45
Michael Schott, Münster:
Sinn, Macht und Identität. Zur Entstehung geopolitischer Diskurse am Beispiel Europas und der Europäischen Union

9:45-10:30
Siebo M. H. Janssen, Groningen:
Belgien zwischen Föderalisierung und Europäisierung - die "doppelte Entstaatlichung" als Grundlage des belgischen Transformationsprozesses

11:15-12:00
Peter Lindner, Erlangen & Sebastian Lentz, Erfurt:
Öffentlicher Raum im Transformationsprozeß der russischen Föderation

12:00-12:45
Uwe Hofmann, Köln:
"Sicherheit" im politischen Diskurs - Politisch-geographische Implikationen visueller Überwachungsstrategien im Übergang zur Kontrollgesellschaft

12:45-13:30
Thomas Bürk-Matsunami & Dirk Gebhard, Berlin:
Alltag in der "national befreiten Zone": Von der "no-go area" zur kulturellen Hegemonie

13:30-14:00
Abschlußdiskussion

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Organisation:

AK Politische Geographie und Institut für Geographie der WWU Münster (Prof. Dr. P. Reuber, Dr. G. Wolkersdorfer)
Lehrstuhl für Politische Wissenschaft II, Universität Mannheim (Dipl.-Pol. Manuela Spindler, MA)

 

 

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